· Die Klubmeisterschaft des Schachklubs Düdingen wird jeweils im Frühling in einem 5-rundigen Turnier nach Schweizer System ausgetragen.
· Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler die sich bis zur Beginn der zweiten Runde beim Spielleiter anmelden.
· Jede Partie muss spätestens 6 Wochen nach dem vorgesehenen Datum gespielt sein. Partien, welche 6 Wochen nach Spieldatum nicht gespielt wurden, werden mit 0-0 forfait gewertet. (Natürlich ist es jederzeit möglich, Partien vor dem vorgesehenen Datum zu spielen, da die Spieldaten im voraus bekannt sind).
· Klubmeister wird derjenige Spieler mit den meisten Punkten, bei Gleichstand zählt die Buchholz-Wertung, dann die Feinwertung (Sonneborn-Berger).
· Das MDC-Turnier besteht aus x Anlässen, welche unabhängig voneinander durchgeführt werden.
· Für jede Runde wird eine Rangliste erstellt, welche nach den Regeln des jeweiligen Turniers errechnet wird.
·
Zusätzlich zu diesen Einzelranglisten werden für jedes Turnier Punkte
für die MDC-Gesamtrangliste vergeben. Diese sind abhängig vom Rang im Turnier:
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Rang |
Punkte |
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1 |
25 |
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2 |
22 |
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3 |
20 |
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4 |
18 |
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5 |
16 |
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6 |
15 |
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7 |
14 |
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8 |
13 |
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9 |
12 |
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10 |
11 |
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11 |
10 |
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... |
... |
· Diese Punkte werden für die Gesamtrangliste zusammengezählt, wobei jeweils mindestens die 60% besten Resultate gezählt werden. (Bei 10 Turnieren wären dies die besten 6 Resultate, bei 12 Turnieren die besten 8) => Es gibt also maximal 40% Streichresultate.
· Die genaue Formel lautet: (Anzahl gewertete Resulate) = aufgerundet (Anzahl Turniere * 6/10)
· Diese gewerteten Resultate werden zusammengezählt. Der Spieler mit der höchsten Gesamtsumme (nach Abzug der Streichresultate) gewinnt das Turnier. Bei Punktegleichheit werden alle Einzelresultate zusammengezählt, ohne Resultate zu streichen. Bei erneuter Gleichheit zählt zuerst die höhere Anzahl Siege, dann die höhere Anzahl 2. Plätze, etc. Wenn dies wiederum keine Unterscheidung erlaubt, werden die Spieler auf demselben Rang gewertet.
Bei den Partien des Herbstturniers und der Klubmeisterschaft kann der ELO-schwächere Spieler bei einem positiven Resultat (Sieg oder Remis) Bonuspunkte für das MDC-Turnier erringen. Diese Bonuspunkte werden im MDC-Turnier dem gewichteten Total (Total der Punkte aus den MDC-Anlässen, abzüglich der Streichresultate) hinzugefügt und unterstehen somit den Streichresultaten nicht.
Die Bonus-Punkte sind abhängig von der ELO-Differenz der beiden Spieler. Folgende Tabelle zeigt die anwendbaren Bonus-Punkte auf:
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ELO-Differenz |
bei Sieg |
bei Remis |
|
bis 49 ELO |
- |
- |
|
50 bis 149 ELO |
4 |
2 |
|
150 - 249 ELO |
8 |
4 |
|
ab 250 ELO |
12 |
6 |
Das MDC-Kurzzeit-Turnier besteht aus einer Reihe von Kurzzeit-Turnieren (je nach Jahresprogramm etwa 8-10 Turniere), die jeweils an einem Abend durchgeführt und deren Resultate in einer Gesamtrangliste zusammengefasst werden.
Jedes einzelne dieser Turniere wird je nach Teilnehmerzahl entweder vollrundig oder nach Schweizer System ausgetragen, so dass es pro Abend etwa 4-5 Runden gibt und die Bedenkzeit pro Runde und Spieler zwischen 10 und 15 Minuten (ohne Zeit-Handicap für den jeweils stärkeren Spieler) beträgt. Die Rangliste eines einzelnen Turniers wird ohne Buchholz oder Feinwertung berechnet; punktgleiche Spieler werden im selben Rang gewertet.
Für die Gesamtwertung des MDC-Kurzzeit-Turniers erhält jeder Spieler für jedes Turnier eine Punktzahl, die abhängig ist vom Rang und seiner Elo-Zahl (siehe Tabelle). Die Punkte der einzelnen Turniere werden nach demselben Schema (mit Streichresultaten) zusammengezählt wie beim MDC-Turnier; es werden mindestens 60% der Resultate gewertet und maximal 40% gestrichen (z.B. werden bei 8 durchgeführten Turnieren 5 gewertet – 62.5% - und 3 gestrichen – 37.5%).
In der Gesamtwertung des MDC-Turniers wird die zusammengefasste Wertung des MDC-Kurzzeit-Turniers wie ein anderes MDC-Turnier gewertet (der Sieger erhält 25 MDC-Punkte, der zweite 22 Punkte, etc.). Diese Werte unterliegen jedoch nicht den Streichresultaten, sondern werden wie die Bonuspunkte aus dem Herbstturnier und der Klubmeisterschaft zu den gewerteten Punkten nach Streichresultaten dazugezählt (Totalpunkte MDC = gewertete Punkte nach Streichresultaten + Bonuspunkte aus Herbstturnier, Klubmeisterschaft und MDC-Kurzzeitturnier).
Beim Aufstellturnier stellen beide Spieler vor der Partie ihre Figuren auf
ihrer Bretthälfte beliebig (unter den nachfolgenden Einschränkungen) auf, ohne
dass der Gegner dies sehen kann. Sobald beide Spieler ihre Figuren aufgestellt
haben, wird die Stellung aufgedeckt. Danach wird ausgelost, welcher Spieler
(Schwarz oder Weiss) den ersten Zug ausführen darf (es beginnt also nicht
unbedingt Weiss).
Es gelten die folgenden Einschränkungen:
- Auf jeder Linie muss pro Spieler genau ein Bauer stehen.
- Auf der 1. und 8. Reihe dürfen keine Bauern stehen.
(Präzisierung von
Folgende Regeln sind ebenfalls zu beachten:
- Es dürfen zwei gleichfarbige Läufer aufgestellt werden
- Der König darf im ersten Zug geschlagen werden, falls er im Schach steht.
Dies führt zum sofortigen Sieg. (Es lohnt sich also, den König nicht auf der 4.
Reihe aufzustellen, sondern ihn etwas zu schützen!)
Das Turnier wird (je nach Teilnehmerzahl) nach Schweizer System oder vollrundig
ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt 10 Minuten pro Spieler + 5 Sekunden
zusätzlich pro Zug.
Beim Zufallsturnier werden die Aufstellungen der Figuren auf der 1. und 8.
Reihe vor der Partie zufällig ausgelost, ohne dass die Spieler darauf Einfluss
nehmen können. (Dabei wird darauf geachtet, dass jeder Spieler jeweils einen
schwarz- und einen weissfeldrigen Läufer hat). Die Bauern bleiben auf ihrer
üblichen Aufstellung auf der 2. und 7. Reihe.
Mögliche Aufstellungen sind z.B.:
- Weiss: "LTSTDKSL" (La1, Tb1, Sc1, Td1, De1, Kf1, Sg1,
Lh1, a2, b2, c2, d2, e2, f2, g2, h2)
- Schwarz: "KLTDLTSS" (Ka8, Lb8, Tc8, Dd8, Le8, Tf8, Sg8, Sh8, Lh1,
a7, b7, c7, d7, e7, f7, g7, h7)
Das Turnier wird (je nach Teilnehmerzahl) nach Schweizer System oder vollrundig
ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt 10 Minuten pro Spieler + 5 Sekunden
zusätzlich pro Zug.
Beim Catch-Turnier spielen jeweils zwei Spieler
(Partner) zusammen gegen zwei Gegner, auf zwei Brettern. Dabei hat jeweils
einer Partner Weiss, der andere Schwarz. Die geschlagenen Figuren, welche
demnach dieselbe Farbe wie die Figuren des Partners haben, werden dem Partner
übergeben, welcher diese vor dem Gegner versteckt halten darf. Ein Spieler, welcher
noch solche zusätzliche Figuren besitzt und am Zug ist, hat dann die Wahl,
entweder einen Zug auszuführen oder eine neue Figur aus seinem Besitz
einzusetzen.
Dabei gelten die folgenden Regeln:
- Die neu eingesetzte Figur darf weder Schach noch Matt geben.
- Es dürfen keine Bauern auf der ersten oder achten Reihe eingesetzt werden.
- Bauern, welche die achte (bzw. erste) Reihe erreichen, werden nicht
umgewandelt und bleiben dort, bis sie geschlagen werden.
Das Spiel endet in folgenden Fällen mit dem Gewinn der einen Seite:
- Bei einem der gegnerischen Partner wird die Zeit überschritten, was von einem
der Partner reklamiert wird.
- Einer der gegnerischen Partner wird so mattgesetzt, dass er auch durch das
Einsetzen einer Figur daran nichts mehr ändern kann. (Einfache
Grundlinien-Matts sind demnach noch nicht entscheidend, wenn noch eine Figur
eingesetzt werden kann, auch wenn der Gegner keine Figur mehr zur Verfügung
hat.)
Das Turnier wird (je nach Teilnehmerzahl) nach einer Abwandlung des Schweizer
Systems oder eines vollrundigen Turniers durchgeführt, bei welcher darauf
geachtet wird, dass jeder Spieler wenn möglich mindestens einmal mit jedem und
einmal gegen jeden anderen Spieler spielt.
Die Bedenkzeit beträgt 5 Minuten pro Spieler + 3 Sekunden zusätzlich pro Zug.
Beim Läufer-Springer-Turnier wird mit der üblichen Startaufstellung
gespielt. Die Besonderheit dabei ist, dass ein Läufer, welcher die Brettmitte
überschreitet und sich danach in der gegnerischen Bretthälfte befindet, durch
einen Springer ersetzt wird. Analog dazu werden Springer beim Überschreiten der
Brettmitte durch Läufer ersetzt. Beim Zurückkehren in die eigene Bretthälfte
geschieht die umgekehrte Ersetzung, d.h., aus einem mutierten Läufer wird
wieder ein Springer, und umgekehrt.
Ein Läufer kann also beispielsweise folgenden Route auf dem Schachbrett
verfolgen: Lc1-e3, Le3-c5(->S), Sc5xb7, Sb7-a5, Sa5-b3(->L), Lb3-d1
(wonach aus dem ursprünglichen schwarzfeldrigen Läufer ein weissfeldriger Läufer
wurde.)
Ein Springer könnte folgende Route nehmen: Sg1-f3, Sf3-e5(->L), Le5xg7,
Lg7-h6, Lh6-d2(->S), Sd2-e4
Das Turnier wird (je nach Teilnehmerzahl) nach Schweizer System oder vollrundig
ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt 10 Minuten pro Spieler + 5 Sekunden
zusätzlich pro Zug.
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ELO-Differenz |
Schwächerer Spieler |
Stärkerer Spieler |
|
1-49 |
(Farbe auslosen), 12min |
(Farbe auslosen), 11min |
|
50-99 |
weiss, 12min |
schwarz, 10min |
|
100-149 |
schwarz, 12min |
weiss, 9min |
|
150-199 |
weiss, 12min |
schwarz, 10min, ohne c-Bauer |
|
200-249 |
schwarz, 12min |
weiss, 9min, ohne c-Bauer |
|
250-299 |
weiss, 12min |
schwarz, 8min, ohne c-Bauer |
|
300-349 |
schwarz, 12min |
weiss, 9min, ohne c+b-Bauer |
|
350-399 |
weiss, 12min |
schwarz, 8min, ohne c+b-Bauer |
|
400-449 |
schwarz, 12min |
weiss, 7min, ohne c+b-Bauer |
|
450-499 |
weiss, 12min |
schwarz, 7min, ohne c+b-Bauer |
|
500-549 |
schwarz, 12min |
weiss, 6min, ohne c+b-Bauer |
|
550- |
weiss, 12min |
schwarz, 6min, ohne c+b-Bauer |
Das Turnier wird (je nach Teilnehmerzahl) nach Schweizer System oder vollrundig
ausgetragen.
Beim Jass-Schach-Turnier (welches je nach Bedarf mit Schweizer System oder voll- oder doppelrundig ausgetragen werden kann) erhält jeder Spieler zu Beginn der Partie 5 zufällige Jass-Karten. Wenn der Spieler am Zug ist, hat er die folgenden Möglichkeiten:
Je nach Wert der Karte sind verschiedene Spezial-Züge möglich:
Durch diese Spezialzüge ist der König erst dann Matt, wenn
er dem Schach weder durch einen normalen, noch durch einen Spezialzug
entfliehen kann. Zum Beispiel kann er bei einem Grundlinienmatt durch das
Ausspielen der "König"-Karte relativ einfach entfliehen...
Ausserdem ist ein Spieler, der keinen gültigen Zug ausführen könnte und
normalerweise Patt stünde, gezwungen, eine Karte auszuspielen, falls er eine
solche hat, mit welcher er einen gültigen Zug ausführen kann.
Es versteht sich von selbst, dass jede Karte nur einmal ausgespielt werden
kann. Danach muss sie wieder zurückgegeben werden.
Als Variante kann das Jass-Schach auch mit zusätzlichem Handicap ausgetragen werden. Dabei könnten bei einer bedeutenden Elo-Differenz der stärkere Spieler nur vier, der schwächere dagegen sechs Karten zur Verfügung stehen. Die genauen Handicap-Regeln müssten zu Beginn des Turniers flexibel festgelegt werden.